Noch bis 15. September – Finalistenausstellung Kunstpreis Salou

Künstler*innen aus ganz Spanien haben sich auf diesen Kunstpreis beworben, der alle zwei Jahre in der Küstenstadt Salou, Nähe Tarragona verliehen wird.
Die Jury ist interessiert an neuen malerischen Positionen und hat eine Vorliebe für grenzüberschreitende Abstraktion. Ich freue mich zum zweiten Mal mit einem Bild in der Finalistenausstellung zu sein unter lauter Frauen. Kuratorin, Preisträgerinnen und Finalistinnen, diesmal waren bis auf wenige Ausnahmen alle weiblich, eine Seltenheit in der Kunstwelt.

 

Preisträgerin des 1.Gelsenkirchener Kunstpreises 2017

BGK-Domizil | Der Bund Gelsenkirchener Künstler mit seiner 65-jährigen Geschichte vergibt zum ersten Mal einen Kunstpreis (Förderpreis) im Fachbereich Malerei.
Zur Frage „Braucht der oder die Kunstschaffende in der digitalisierten Welt reale Kunstwerke, Auseinandersetzungen, Kunstgespräche mit Künstlerkollegen und Betrachtern?“ haben sich deutschlandweit über hundert Maler und Malerinnen Gedanken gemacht und sich mit ihren Werken beworben.
Den ausgewählten Künstlerinnen Anabel Jujol, Siba-Maria Khodajari und Vanessa v. Wendt wird es mit einer Ausstellung in der Galerie „Domizil“, Bergmannstraße 53, ermöglicht, ihre Werke für fünf Wochen mit medialer und finanzieller Begleitung den Kunstinteressierten zu präsentieren.
Die Vernissage der Kunstpreisausstellung findet am Sonntag, 15. Oktober, um 11 Uhr im Domizil statt. Die Begrüßung erfolgt durch die Erste Vorsitzende des BGK Sabine Leichner-Heuer, das Grußwort spricht der Vorsitzende des Kulturausschusses der Stadt Gelsenkirchen Klaus Hermandung. Die Einführung übernimmt die Kunsthistorikerin Dr. Hella Nocke-Schrepper und das musikalische Programm gestaltet Norbert Labatzki mit Klarinette und Saxophon.
Geöffnet ist die Ausstellung bis zum 18. November samstags von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

ART Walk 2017 // Paradox und vollnormal! Hauptsache schön!

Paradox und vollnormal! Hauptsache schön!
Zum 6ten Mal – diesmal gleichzeitig mit der Kunstspur – wird die Essener Nordstadt aus der Bedeutungslosigkeit der sichtbaren Widersprüche des multikulturellen Zusammenlebens in Armut, mit den nigelnagelneuen Allbau-UpperClass-Wohnprojekten, mit ihren Stadttauben und Kanada-Graugänsen, den Dönerbuden und Biosupermarkt, der Knobelstube und den Shishabars, dem Nazishop und den davor spielenden Roma-Kindern, den verdreckten Greencapital-Plastikblumenkübeln und den Drogenszenetreffs zum Schauplatz der KUNST und als Kreativquartier, Aushängeschild des Kulturbüros Essen. „ART Walk 2017 // Paradox und vollnormal! Hauptsache schön!“ weiterlesen

Kunstspur 2016

artwalk2016wandZur Kunstspur 2016 waren bei Karo Kunst in der Kasteienstraße aktuelle Collagen und Werke aus der Kunstwerkstatt für Menschen mit Behinderung (Diakoniewerk Essen) zu sehen. Neben den Werken der Künstlerinnen Ulrike Huckel, Evelina Velkaite und Annette Schnitzler konnte die Wand mit Gemeinschafts- und Einzelwerken sehr gut bestehen.
Der Gedanke einer inklusiven Ausstellung wurde gut verwirklicht. Die Werke waren nicht besonders deklariert, harmonierten in Form und Inhalt und fanden Anklang bei Besucher*innen.

Teilnahme an der Gruppenausstellung – IX Premi Salou de Recerca Pictòrica 2016 – IX Kunstpreis der katalanischen Stadt Salou

Der Kunstpreis für innovative moderne Malerei wird alle zwei Jahre vergeben . Schöne Auswahl, schöne Räume. Ich war bei den 20 Künstler*innen der Endrunde und damit in der Gruppenausstellung in dem idyllischen Museum in Salou.
Dabei sein ist alles. In 2 Jahren starte ich den nächsten Versuch.
Der erste Preis ging an die deutsche Patrizia Lohan, die seit 30 Jahren in Spanien lebt und arbeitet.

Was mir so durch den Kopf geht

Einzelausstellung Anabel Jujol
KARO Kunst in der Kasteienstraße
Juni 2016

Vermögen und Unvermögen //
Weitermalen ohne Sinn und Verstand!
„Schlüsselbilder“ aus letzter und vorletzter Zeit
Malerei/Film/Fotografie/Digital Art
Dispositionen – schwebende Eigenschaften

ART WALK 2013 bei KARO

Zum ART WALK 2013 zeigte unsere Galerie KARO Kunst in der Kasteienstraße am 30. November Bilder von Ulrike Huckel, Anabel Jujol und Annette Schnitzler. Ca. 60 Besucher fanden den Weg in unsere Galerie/Atelier.

Vernissage Can Negre, Sant Joan Despi 7. Nov. 2013

Der Architekt Josep Maria Jujol entwarf dieses Gebäude im Jugendstil (Modernisme) des 19.ten Jahrhunderts in Sant Joan Despi bei Barcelona. J.M. Jujol ist vor allem durch seine Arbeiten mit Gaudí bekannt geworden. Er gestaltete maßgeblich den Park Guell in Barvcelona und die Fassaden und Interieurs einiger berühmter Bauten Gaudís.
Heute dient das Gebäude als Kulturzentrum und als Ausstellungsort für Künstler.
Über Ausschreibungen kann man sich für eine Gruppem- oder Einzelausstellung bewerben.
Ich habe mich im letzten Jahr beworben und für November den Zuschlag für eine Einzelausstellung in den beiden großen Ausstellungsräumen des Erdgeschosses erhalten.
Gestern wurde alles gehängt. Ich habe mich entschieden, im größeren Raum thematisch zu Arbeiten und ihn der Serie INTRAVISION zu widmen, während ich im zweiten Raum eine kleine Werkschau meiner wichtigsten Arbeiten in verschiedenen Stilrichtungen präsentiere. So bekommt der Besucher zum einen einen Eindruck, meiner Arbeit zum Thema, wie auch zu meinem Repertoire an gestalterischen Mitteln in der abstrakten Malerei. Ich bin sehr neugierig darauf, wie meine Arbeiten in der lokalen Kultur- und Kunstszene aufgenommen werden.
Meine Verwandtschaft und Namensgleichheit mit dem Architekten, dem Lieblingsohn der Stadt, machte sicher einige Besucher nochmal auf andere Art interessiert.Vieleicht sucht man dann aber bemüht Vergleiche zu Jugendstil und ästhetischen Verwandschaften.

Infos zum Architekten: http://de.wikipedia.org/wiki/Josep_Maria_Jujol