Occupy Art

„General Strike Piece“ nannte die amerikanische Künstlerin Lee Lozano 1969 ihr Werk und erklärte ihren Ausstieg aus der Kunstwelt, in der sie 10 Jahre lang Erfolge gefeiert hatte, mit einer Kunst, die nicht nur gesellschaftskritisch sondern auch extrem kritisch gegenüber dem sogenannten „Kunstbetrieb“ war. Man solle sich selbst und sein Werk ganz der persönlichen und öffentlichen Revolution widmen, heißt es in dem Dokument, welches heute als selbstständiges Kunstwerk gehandelt wird.

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Schauspiel Essen: Time Capsule/Podiumsgespräch

 

Freitag, 9. Dezember 2011

Im Anschluss an die Vorstellungen
ca. 21:45 Uhr I Widerstand ist zwecklos – Wieviel Protest verträgt
eine Demokratie? I Heldenbar
Podiumsgespräch mit Anabel Jujol („Occupy Düsseldorf“), Dr. Matthias
Lemke (Universität Duisburg-Essen), Hermann Schmidt-Rahmer (Regisseur
„Ulrike Maria Stuart“). Moderation: Ulrike Gondorf (WDR)
WAZ-Artikel

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Performance „offenes Labor“, reinraum, Düsseldorf, April 2010

Die Vision:
Das Bewußtsein ist im Gehirn verortet. Jeder Gedanke kann am Monitor visualisiert werden.
Die Kunst ist im Wandel. Der Gedanke entwickelt eine eigene optische Ästhetik unabhängig von jeglicher Bedeutung. Der Künstler ist Schöpfer kunstvoller Gedanken.
Das Atelier des Künstlers ist sein Labor. Mit Hilfe von bildgebenden Verfahren visualisiert er künstliche, künstlerische Abbildungen seiner Gedanken.

 

Offenes Labor:
Einzeln kann der Gast das Labor betreten und Zeuge und Teilnehmer des Schaffensprozesses/Experimentes werden. Im künstlichen Licht bei fremder Geräuschkulisse ist er allein mit der Künstlerin. Nach dem Besuch werden die persönlichen „Bilder“ auf einer Videobrille zur individuellen Betrachtung zur Verfügung gestellt.