Protestkunst ist notwendiger Trend

Protestkunst ist ein Trend. Eine notwendige und befreiende, kreative Form die Verhältnisse wirkungsvoll zu reflektieren.
Das ist dringend nötig in einem System, das Kunst in seine Märkte vereinnahmt und politische Kunst zur Ware macht, wie alle anderen Kunstformen.

Der Spiegel berichtet just am Tag über das Thema, als ich in Düsseldorf mit anderen Occupy Aktivisten die Protestkunstperformance „Tanz um das goldenen Kalb“ veranstaltet habe . Im Interview sagt der Aktionskünstler Peter Weibel:

„Wir machen den Versuch, uns von der klassischen politischen Kunst abzusetzen. Mein Lieblingsbeispiel sind Pussy Riot: Die haben in einer Kirche performt, nicht im Museum und in keiner Galerie, und die Botschaft war politisch und nicht ästhetisch. Trotzdem hat es – auch durch die virale Verbreitung der Medien – eine enorme Wirkung gehabt. Das ist aktivistische Kunst, die über politische Kunst hinausgeht, weil sie kein verkaufbares Produkt hinterlässt. Kunst ist seit Action Painting, Happening, Performance und Body Art auch Handlung. Kunst ist mehr als das, was die Leute auf dem Kunstmarkt sehen.“

Zum Artikel

Bereits 2011 habe ich in einem Artikel meine eigenen Einsichten dazu in einem Artikel „Occupy Art“ zusammengefasst, der unter anderem in der Wochenzeitung „der Freitag“ veröffentlicht wurde.

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