Finow! – Das Ende ist jetzt- ein Happening mit der Gruppe Gesprächsbereitschaft

Finow ist ein Happening. Ein Happening ist eine offene künstlerische Form bei der die Erfahrung der Beteiligten im Vordergrund steht. Es ist also eine Art der Begegnung. Einen ähnlichen Begegnungsraum haben die Organisation*innen bereits beim jährlichen Kunstfest “Tag Im Park” in Essen geschaffen.
Wenn ihr am 1.10.17 kurz vor 17 Uhr auf den Averdunkplatz kommt, erwartet euch dort ein veränderter Ort. Die 13 Künstler*innen haben sich den Platz angeeignet und sich dort mit Objekten, Kostümen und Lautsprechern aufgebaut. Wir beginnen pünktlich, das Wetter wird wundervoll. Der Averdunkplatz ist nur 500 Meter vom Duisburg HBF! Die Gruppe Gesprächsbereitschaft ist ein kunstaktivistisches Ensemble mit wechselnden Mitspieler*innen. Uns geht es um gemeinsame Erfahrungen und die Veränderung der Welt.
Joscha Hendrix Ende ist Performer, Musiker und Aktivist.
Seine Liebe gilt Anti-Identitärer Aktion.
“Wer nichts besseres zu tun hat, möge seine Identität zerstören. Das ist in jeder Hinsicht die richtige Schlussfolgerung.” (joscha-hendricksen.de)
St Kirchhoff arbeitet als Komponist für Samir Akika/Unusual Symptoms.
Mit seinem Ensembles “M∞kruch” und “Oper, Skepsis, Gleisbau” ist St Kirchhoff regelmäßig im Ruhrgebiet zu hören. (stkirchhoff.de)
Mr Maribel ist bildende Künstlerin und Musikerin. (denkodrom.de)

Anabel Jujol ist bildende Künstlerin, Performerin, Aktivistin und Ex-Ratsfrau im Rat der Stadt Essen. (jujol.es/skizzenblog) und liebt es zur falschen Zeit fremd am falschen Ort zu sein. In Duisburg ist das Motto:
der Gast ist König mit Adorno in der JBL BOX und dem toten Rehbock besser in der Hand als auf dem Dach.

 

Klaus Steffen ist Tausendsassa. Musiker, Sänger, Hörspielproduzent und Großkünstler mit vielen Namen. (harmoniemedia.tumblr.com) Tina Daurova ist bildende Künstlerin. (tinadaurova.com)
Karl F. Degenhardt ist ein philosophisch inspirierter Perkussionist. (kfdegenhardt.com )  Lina Matzoll ist Performerin. (tagimpark.de) Fabian Jung / Sad Ed ist Performer, Musiker und Aktivist. (netzwerk-x.org/portfolio/fabian-jung)  Eva Lotte-Krenzer ist bildende Künstlerin. Sie baut zudem große Kostüme. Miss Taken ist Drag-Queen. (facebook.com/missstaken) Victoria Nyctophilia ist Performerin. Kamera: Rosh Zeeba

Auto- Suggestion // Demolition Car // Tag im Park 2017

Material:
Brechstange (rot), Vorschlaghammer (Schwarz), Schutzbrille (transparent), Arbeitshandschuhe (schwarz), Ford Escort Cabrio (gelb), Sprühdosen (Violett, rot, schwarz), Acrylstifte (rot, schwarz, violett), Tigerleggins, Revolution-Girl-Power-Sweatshirt

Konzept:
Das Auto wird von allen die mitmachen wollen zerschlagen, bekritzelt und demoliert.

Fotos:

Und hier zum gesamten Rückblick vom Tag im Park, mit noch mehr Fotos von allen Künstler*innen:
http://netzwerk-x.org/tagimpark/

Tag im Park – 2017

TAGIMPARK

Umsonst, draußen, schräg und schön.
Mehr als 100 Künstler*innen im Kaiserpark in Essen-Altenessen. Für jung und alt, kreuz und queer, barriefrei durch den Park flanieren. Kunst, Musik und Mitmachen.

Das Netzwerk X und die Zeche Carl laden herzlich ein in den Kaiser-Wilhelm-Park, nach Essen-Altenessen! Am 27.08.2017 verwandelt sich der Park von 14-18 Uhr zu einem Spielplatz für Kunst, Musik und Mitmach-Aktionen.

Unser Fest verzichtet bewusst auf die bekannten Wegmarken und passiert überall im Park, lässt Raum für Zufälle und Begegnungen.

Sie dürfen gerne mitspielen und eigene Spiele mitbringen. Das gilt für groß und klein, jung und alt, stilsicher und tollpatschig!
Schön & Schräg ist unser Motto.

Folgen Sie den Wegweisern zum Infopunkt und wir heißen sie herzlich willkommen!

Tag Im Park ist ein dezentrales Parkfest. Es gibt keine Bühnen und keinen Strom. Es gibt keine Stände und keine Werbung. Künstlerinnen, Laien und Profis, Dilettantinnen und Perfektionist*innen stehen im oder schweifen durch den Park. Es geht um die Aufhebung zwischen Kunst und Alltag die Freude am gemeinsamen Dilettieren, um hohe Ansprüche und anarchischen Humor.

Tag Im Park ist ein genrefreies Kunstfestival des Netzwerk X, des Denkodrom e.V. und der Zeche Carl im Kaiserpark in Essen-Altenessen und findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt. „Tag Im Park“ ist ohne Herkunft und Geschlecht und barrierefrei.

Freu mich dabei zu sein mit:
AUTO-SUGGESTION //
Vortäuschen von Gewalt und Kunst am Gegenstand  //
Hau den Lukas //

http://netzwerk-x.org/tagimpark/

FINOW – DAS ENDE IST JETZT – 4.6.17 – ESSEN, WILLY-BRANDT-PLATZ – FINOW.ORG // HEAL THE WORLD


Die “Gruppe Gesprächsbereitschaft” ist ein kunstaktivistisches Ensemble mit wechselnden Mitspieler*innen. Uns geht es um gemeinsame Erfahrungen und die Veränderung der Welt.

Ich freue mich, Teil des Happenings gewesen zu sein.
Im Kollektiv ist Scheitern sogar schöner links.

Meine Themen waren Integration & Inklusion als Angebot zur Heilung und das Ende meiner kommunalpolitischen Laufbahn, Kunst als Medizin, Tod als gerechter Ausgleich und blonde Locken.

Mit der Gruppe Gesprächsbereitschaft haben wir bereits einige, wenn auch unangekündigte Kunstaktionen in der Essener Innenstadt gemacht. 2012 zogen wir mit 20 Personen bei der Aktion “Schweihnachtsmarkt” durch die Innenstadt und propagierten “noch mehr Konsum”. 2015 wurde vor dem Limbecker Platz im Rahmen einer Kundgebung allerlei auf die Straße geworfen. 2016 agitierte die Gruppe Gesprächsbereitschaft den Kopstadtplatz. Zuletzt zog eine Spontan-Demonstration gegen die Verschärfung des Ordnungsrechts in Polizeibegleitung durch die Essener-Innenstadt. (http://netzwerk-x.org/vortaeuschen-ei…)

Wir sind Kunst und kriegen deshalb Fördergeld. Vom Land NRW im Rahmen der “Individuellen Künstlerförderung”, vom Regionalverband Ruhr, vom Kulturbüro der Stadt Essen, die den Denkodrom e.V. schon seit Jahren freundlich unterstützt, von der Sparkasse Essen.

Alle Künstler*innen werden bei uns fair bezahlt, niemand arbeitet umsonst. FINOW ist unser aller Gelegenheit uns die Innenstadt als öffentlichen Raum für ein paar Stunden zurück zu holen

“Bällebad” – Wem gehört die Kunst?

Baelle

 

 

Wem gehört die Kunst?
Wer macht Politik?
Wem gehört die Macht?
Macht Kunst politisch?
Wem gehört die Freiheit?
Macht Kunst frei?

Wem gehört die Kunst?

Macht Kunst alle Ehre?
Macht Ehre frei?
Wer hat das Mandat?

https://twitter.com/WgdK_Projekt

 

PARAGRAPHENSALAT HIER IN GÄNZE: https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/15/SR101neu.pdf 

§ 3 Allgemeine Verhaltenspflicht auf Verkehrsflächen und in Anlagen

(1)
Auf Verkehrsflächen und in Anlagen ist jedes Verhalten untersagt, das geeignet ist, andere mehr als nach den Umständen vermeidbar, zu gefährden, zu schädigen, zu behindern oder erheblich zu belästigen, oder die Benutzung der Verkehrsflächen und Anlagen vereitelt oder beschränkt, insbesondere durch:

a)
Bandenmäßiges bzw. organisiertes Betteln, aggressives Betteln durch Anfassen, Festhalten,

Versperren des Weges, bedrängendes oder hartnäckiges Ansprechen, das Betteln durch gezieltes körpernahes Ansprechen von Personen, das Betteln mit Beeinträchtigungen der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs, das Betteln unter Vortäuschen körperlicher Behinderungen, Krankheiten oder persönlichen Notlagen, das stille, passive Betteln unter Zuhilfenahme von Kindern und Tieren, das Vortäuschen von künstlerischen Darbietungen, das Betteln mit Zirkustieren;

b)
Wiederkehrende ortsfeste Ansammlungen von Personen (Lagern), die die Nutzung im Rahmen des Gemeingebrauchs beschränken und sich trotz Aufforderung nicht unverzüglich entfernen;

c)
Störungen, vor allem unter Alkoholeinwirkung oder anderen berauschenden Mitteln (z.B. obszöne Gesten, lautstarke Äußerungen gegenüber Einzelpersonen oder Personengruppen, Gefährdung anderer durch Herumliegenlassen von Flaschen, Gläsern oder deren Bruchteilen), nachdem eine Aufforderung zum Unterlassen nicht beachtet wurde;

4 d)
Nichtbeachten einer Aufforderung, eine Verunreinigung im Sinne des § 8, die einer Person oder Personengruppe zugerechnet werden kann, zu entfernen;

e)
Verrichten der Notdurft

f)
suchendes Umherfahren innerhalb der in der Sperrbezirksverordnung für die Stadt Essen festgelegten Grenzen mit Kontaktaufnahme zu Prostituierten.

g)
den Handel ohne Vorliegen einer besonderen Erlaubnis mit Waren aller Art, insbesondere das Anbieten und den An- und Verkauf von Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugteilen und

Kraftfahrzeugzubehör jeder Art, sowie alle vor- und nachbereitenden Tätigkeiten im und am Fahrzeug einschließlich Verladearbeiten innerhalb in dem in der Anlage zu dieser Verordnung dargestellten kartografischen Bereich. Die skizzierten Straßen gehören zu dem Bereich. Die Anlage ist Bestandteil dieser Verordnung. In Anlagen und Waldungen ist die Ausübung einer gewerblichen Tätigkeit verboten. Die Vorschriften des Straßen- und Wegegesetzes NRW und die auf Grund dieses Gesetzes ergangenen Satzungen bleiben hiervon unberührt.

(2) In Anlagen und auf Verkehrsflächen sind, soweit sie nicht für Spiel und Sport bestimmt sind, solche Spiele verboten, die Personen erheblich belästigen oder behindern. Hierzu gehören insbesondere Ball- und Bewegungsspiele, die jedoch auf öffentlichen Rasenflächen gestattet bleiben.

(3) Zuwiderhandlungen können als Ordnungswidrigkeit verfolgt werden.


zu Gast bei KARO:

++++SICK DANCING PRINCESS OF MODALVERBS++++

“Die Sick Dancing Princess ist lebendig und die Modalitäten werden Realitäten. Hinter dem Vorhang lauert die Armut und die durch Eigentbrötlerei und Brennaus angekrankten Kulturverhältnisse, aber im Spiegel delirieren unsere 4 PerformerInnen für euch am Donnerstag in Oberhausen, am Freitag in Duisburg, am Samstag in Witten und am Sonntag in Essen. Tanz den Keine-Ahnung – look it’s transforming!”
Kommt herum!

Performance mit Joscha Hendricksende, Sara Hasenbrink (Puppenspiel), Paulina Almeida (Tanz) und Julius Gabriel (Sax)
sick

“Akduell” zum Trauermarsch in Düsseldorf

http://akduell.de/2015/04/mehr-ohnmacht-als-wut/
trauermarschakduell

Am Samstag, den neunten Mai, wird in Düsseldorf ein weiteres Mal gegen die europäische Grenzpolitik protestiert. Hierbei steht allerdings weniger die Kritik der Täter*innenseite im Mittelpunkt, sondern die Trauer um die Opfer. Veranstalter*innen sind das Psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf (PSZ), Amnesty International, Occupy Düsseldorf und die Künstlerinnen Mizgina Rengin und Anabel Jujol. ““Akduell” zum Trauermarsch in Düsseldorf” weiterlesen

Presse zur Performance / junges Museum Bottrop

Kunst als wissenschaftliche Versuchsanordnung

 Anabel Jujol spielt im Jungen Museum mit diesen Assoziationen.Welche Prozesse laufen im Gehirn ab, wie real sind die Bilder, die wir sehen oder wie lassen sich Sehen und Wissen, Illusion, Realität und Kunst zusammenbringen? Dies sind Fragen, mit denen die Künstlerin sich in ihrer Arbeit – und vor allem jetzt in ihrer Performance „Come Closer/Intravision 2013“ im Jungen Museum – auseinandersetzt.

Dort spürt sie aber weniger Hirnströmen nach. Vielmehr nimmt sie zum Teil eigene Arbeiten unter die sezierende „Lupe“, die als QR-Codes an der Wand mit einem I-Pad „gelesen“ werden können oder als lange Reihe willkürlich anmutender Bildsequenzen am Betrachter vorüberflimmern – sofern er die Videobrille aufsetzt. Anabel Jujol (geboren 1966 in Essen) spielt in ihrer gut zweistündigen Performance mit diesen vermeintlich wissenschaftlich daherkommenden Eindrücken, hinter denen bei aller Abstraktheit im Einzelnen immer wieder der Mensch im Gesamtkontext aufscheint.

Die unterschiedlichen Räume im Jungen Museum werden so zum Parcours des Denkens, Fühlens und Ertastens und stehen so sicherlich auch für die Möglichkeiten menschlicher Wahrnehmung, sondern verweise auch ein fast hilflos anmutendes Ausgeliefertsein an ein System „Wissenschaft“. Ein längerer Aufenthalt – auf jeden Fall mehr als nur fünf Minuten – in diesen Gedanken-Räumen ist ernsthaft zu empfehlen.

Dirk Aschendorf

http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/kunst-als-wissenschaftliche-versuchsanordnung-aimp-id7832390.html

COME CLOSER – INTRAVISION 2013 – PERFORMANCE/INSTALLATION – junges Museum Bottrop

Das Konzept/ die Vision:
Das Bewusstsein ist im Gehirn verortet. Jeder Gedanke kann am Monitor visualisiert werden. Die Kunst ist im Wandel. Der Gedanke entwickelt eine eigene optische Ästhetik, unabhängig von jeglicher Bedeutung. Die Künstlerin ist Schöpferin kunstvoller Gedanken. Das Atelier der Künstlerin ist ihr Labor. Mit Hilfe von bildgebenden Verfahren visualisiert sie künstliche, künstlerische Abbildungen ihrer Gedanken.

Offenes Labor: Einzeln kann der Gast das Labor betreten und Zeuge und Teilnehmer des Schaffensprozesses /Experimentes werden. Im künstlichen Licht bei fremder Geräuschkulisse ist er allein mit der Künstlerin. Nach dem Besuch werden die persönlichen “Bilder” auf einer Videobrille zur individuellen Betrachtung zur Verfügung gestellt. Barcodes vermitteln “Botschaften” aus der Kunst.

Datum:
Donnerstag, 18. Juli 2013, 18:00-21.00 Uhr
Donnerstag, 11. April 2013, 18:00-21.00 Uhr

Eintritt:
Kein EintrittVeranstaltungsort/Adresse:

Blumenstraße 12-14, 46236, Bottrop

Presse:

Die unterschiedlichen Räume im Jungen Museum werden so zum Parcours des Denkens, Fühlens und Ertastens und stehen so sicherlich auch für die Möglichkeiten menschlicher Wahrnehmung, sondern verweise auch ein fast hilflos anmutendes Ausgeliefertsein an ein System „Wissenschaft“. Ein längerer Aufenthalt – auf jeden Fall mehr als nur fünf Minuten – in diesen Gedanken-Räumen ist ernsthaft zu empfehlen.

http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/kunst-als-wissenschaftliche-versuchsanordnung-aimp-id7832390.html

 

 

 

Performance “offenes Labor”, reinraum, Düsseldorf, April 2010

Die Vision:
Das Bewußtsein ist im Gehirn verortet. Jeder Gedanke kann am Monitor visualisiert werden.
Die Kunst ist im Wandel. Der Gedanke entwickelt eine eigene optische Ästhetik unabhängig von jeglicher Bedeutung. Der Künstler ist Schöpfer kunstvoller Gedanken.
Das Atelier des Künstlers ist sein Labor. Mit Hilfe von bildgebenden Verfahren visualisiert er künstliche, künstlerische Abbildungen seiner Gedanken.

 

Offenes Labor:
Einzeln kann der Gast das Labor betreten und Zeuge und Teilnehmer des Schaffensprozesses/Experimentes werden. Im künstlichen Licht bei fremder Geräuschkulisse ist er allein mit der Künstlerin. Nach dem Besuch werden die persönlichen “Bilder” auf einer Videobrille zur individuellen Betrachtung zur Verfügung gestellt.