1. Gelsenkirchener Kunstpreis – BGK / Verleihung

Zum Thema Vernetzen / Verknüpfen hat der BGK Künstler*innen eingeladen, ihre Arbeiten einzureichen.
Drei wurden für den Preis, d.h. für eine Ausstellung ausgewählt.
Ich freue mich, dass meine neuen Bilder 2017 nun in Gelsenkirchen ausgestellt werden. Das Thema beschäftigt mich in Malerei, Performance  und Zeichnung seit vielen Jahren.
Wer Zeit und Lust hat, ist herzlich eingeladen nach Gelsenkirchen zu kommen.
Sonntag: 15.10.2017 um 11.00 Uhr
Domizil des BGK
Bergmannstraße 53
45886 Gelsenkirchen

ART Walk 2017 // Paradox und vollnormal! Hauptsache schön!

Paradox und vollnormal! Hauptsache schön!
Zum 6ten Mal – diesmal gleichzeitig mit der Kunstspur – wird die Essener Nordstadt aus der Bedeutungslosigkeit der sichtbaren Widersprüche des multikulturellen Zusammenlebens in Armut, mit den nigelnagelneuen Allbau-UpperClass-Wohnprojekten, mit ihren Stadttauben und Kanada-Graugänsen, den Dönerbuden und Biosupermarkt, der Knobelstube und den Shishabars, dem Nazishop und den davor spielenden Roma-Kindern, den verdreckten Greencapital-Plastikblumenkübeln und den Drogenszenetreffs zum Schauplatz der KUNST und als Kreativquartier, Aushängeschild des Kulturbüros Essen.

Bei KARO Kunst in der Kasteienstraße, Kasteienstraße 3,
zeige ich meine neuen, fein detaillierten, abstrakt-organischen Tusche- Zeichnungen – die gerne als Ausdruck zeitintensiven Eskapismus gedeutet werden dürfen.

Christian Paulsen hat über 25 sphärische Zeichnungen/Miniaturen und eine große Papierarbeit in schwarz weiß mitgebracht, die nicht umsonst den Titel “spuky” tragen, entstanden bei einem Kunstkolloquium in Bedburg-Hau, in den Räumen einer ehemaligen Psychatrie.

Evelina Velkaite präsentiert einige ihrer poetischen, abstrakten, sehr gestischen und sehr präsenten Landschaften auf Papier.

Annette Schnitzler hat zwei ihrer besten Arbeiten aus dem Archiv geholt und bringt Farbe und Optimismus mit ihren verspielten kleineren halbabstrakten Ölbildern in die Ausstellung.

Die Collagen von Ulrike Huckel fallen buchstäblich aus dem Rahmen.

Elke Schmidt, neu bei KARO, hat subtil verstörende Eindrücke, ansonsten harmloser Naturschutzgebiete fotografiert und zu einer Story arrangiert.

Also, schaut euch unsere und die anderen Kunstschauplätze an, wenn ihr Zeit und Lust habt und haltet die Augen offen, im Viertel- das bis jetzt den Bemühungen zur Gentrifizierung wacker standhält.

Die ekligen, grausam-farbigen Blumen-Plastikkübel zur grünen Haupstadt illustrieren das auf Beste

Der ganze Flyer zum Download hier:
Kulturbüro/Artwalk/Broschüre als PDF

Kunstspur 2016

artwalk2016wandZur Kunstspur 2016 waren bei Karo Kunst in der Kasteienstraße aktuelle Collagen und Werke aus der Kunstwerkstatt für Menschen mit Behinderung (Diakoniewerk Essen) zu sehen. Neben den Werken der Künstlerinnen Ulrike Huckel, Evelina Velkaite und Annette Schnitzler konnte die Wand mit Gemeinschafts- und Einzelwerken sehr gut bestehen.
Der Gedanke einer inklusiven Ausstellung wurde gut verwirklicht. Die Werke waren nicht besonders deklariert, harmonierten in Form und Inhalt und fanden Anklang bei Besucher*innen.

Teilnahme an der Gruppenausstellung – IX Premi Salou de Recerca Pictòrica 2016 – IX Kunstpreis der katalanischen Stadt Salou

Der Kunstpreis für innovative moderne Malerei wird alle zwei Jahre vergeben . Schöne Auswahl, schöne Räume. Ich war bei den 20 Künstler*innen der Endrunde und damit in der Gruppenausstellung in dem idyllischen Museum in Salou.
Dabei sein ist alles. In 2 Jahren starte ich den nächsten Versuch.
Der erste Preis ging an die deutsche Patrizia Lohan, die seit 30 Jahren in Spanien lebt und arbeitet.

Was mir so durch den Kopf geht

Einzelausstellung Anabel Jujol
KARO Kunst in der Kasteienstraße
Juni 2016

Vermögen und Unvermögen //
Weitermalen ohne Sinn und Verstand!
“Schlüsselbilder” aus letzter und vorletzter Zeit
Malerei/Film/Fotografie/Digital Art
Dispositionen – schwebende Eigenschaften

ART WALK 2013 bei KARO

Zum ART WALK 2013 zeigte unsere Galerie KARO Kunst in der Kasteienstraße am 30. November Bilder von Ulrike Huckel, Anabel Jujol und Annette Schnitzler. Ca. 60 Besucher fanden den Weg in unsere Galerie/Atelier.

Vernissage Can Negre, Sant Joan Despi 7. Nov. 2013

Der Architekt Josep Maria Jujol entwarf dieses Gebäude im Jugendstil (Modernisme) des 19.ten Jahrhunderts in Sant Joan Despi bei Barcelona. J.M. Jujol ist vor allem durch seine Arbeiten mit Gaudí bekannt geworden. Er gestaltete maßgeblich den Park Guell in Barvcelona und die Fassaden und Interieurs einiger berühmter Bauten Gaudís.
Heute dient das Gebäude als Kulturzentrum und als Ausstellungsort für Künstler.
Über Ausschreibungen kann man sich für eine Gruppem- oder Einzelausstellung bewerben.
Ich habe mich im letzten Jahr beworben und für November den Zuschlag für eine Einzelausstellung in den beiden großen Ausstellungsräumen des Erdgeschosses erhalten.
Gestern wurde alles gehängt. Ich habe mich entschieden, im größeren Raum thematisch zu Arbeiten und ihn der Serie INTRAVISION zu widmen, während ich im zweiten Raum eine kleine Werkschau meiner wichtigsten Arbeiten in verschiedenen Stilrichtungen präsentiere. So bekommt der Besucher zum einen einen Eindruck, meiner Arbeit zum Thema, wie auch zu meinem Repertoire an gestalterischen Mitteln in der abstrakten Malerei. Ich bin sehr neugierig darauf, wie meine Arbeiten in der lokalen Kultur- und Kunstszene aufgenommen werden.
Meine Verwandtschaft und Namensgleichheit mit dem Architekten, dem Lieblingsohn der Stadt, machte sicher einige Besucher nochmal auf andere Art interessiert.Vieleicht sucht man dann aber bemüht Vergleiche zu Jugendstil und ästhetischen Verwandschaften.

Infos zum Architekten: http://de.wikipedia.org/wiki/Josep_Maria_Jujol